DAS KLEID ALS KUNSTWERK

Ausstellung der Stiftung Ohm

Unter diesem Motto steht die kostümgeschichtliche Sammlung der Stiftung Ohm, aus der zwölf museale Highlights zum Tag des offenen Denkmals in der kfw-Bank, dem ehemaligen Sitz der Berliner Handelsgesellschaft, am Gendarmenmarkt präsentiert werden. Die ältesten ausgestellten Roben entstanden zur Zeit Friedrich II., unter dessen Herrschaft der Gendarmenmarkt im Wesentlichen seine heutige Gestalt erhielt. Weitere Kleider dokumentieren das Zeitalter, in dem Friedrich Schinkel dem Gendarmenmarkt durch das Konzerthaus die heutige Mitte gab. Die Roben von Charles Frédéric Worth bis zu Mariano Fortuny sind Meilensteine der Avantgarde-Mode aus der Epoche, in der das Berliner Bankenviertel in der Behrenstraße aufblühte. Die neuere Zeit ist mit bedeutenden Kleidern der „Goldenen 20er Jahre“ vertreten, sowie mit der Jaques-Fath-Jacke von Marlene Dietrich und einem von Andy Warhol bemalten T-Shirt.
Ziel der Präsentation ist es, einen Teil des Stiftungsbestandes öffentlich zugänglich zu machen. Die Sammlung wird seit nunmehr zwanzig Jahren in Ausschnitten im Rahmen von Themen-Ausstellungen gezeigt, unter anderem in der Cranach-Stiftung/Wittenberg und in der Weltkulturerbe-Stätte „Meisterhäuser Kandinsky-Klee“/Dessau. Der Stiftungsbesitz hat sich zu einem anspruchsvollen Bestand entwickelt, dessen wissenschaftliche und kulturelle Relevanz  eine angemessene Dauerausstellung nahe legt.


Birgit Warringsholz

DAS KLEID ALS KUNSTWERK
Ausstellung der Stiftung Ohm
am Tag des offenen Denkmals Berlin 2011

10. und 11. September
10.00 – 17.00 Uhr

KfW-Bankengruppe,
Charlottenstraße 33a,
10117  Berlin

Tel. 0172-600 04 45
 

 

 

 
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